Die LVM Versicherungen bestehen seit 1896 und wurde für Landwirte als Haftpflichtversicherung gegründet. Im Laufe der Jahrzehnte kamen immer mehr Sparten hinzu, so dass es sich heute um Versicherungen handelt, die auch Abteilungen für Investmentanlagen und Finanzierungen haben. Unter der Rubrik Versicherung fallen u.a. die zuvor genannte Haftpflichtversicherung, aber auch Sachversicherungen, Altersvorsorgen und Krankenversicherungen.
Schon als junger Mensch sollte man daran denken, dass man eventuell berufsunfähig werden kann. Ein schwerer Unfall oder eine Erkrankung ohne Aussicht auf Besserung macht es unmöglich, einem Beruf nachzugehen. Dann tritt die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente in Kraft, aber von dieser Rente kann man nicht leben. Sie beträgt höchstens ein Drittel des letzten Monatseinkommens. Selbst wenn der Arbeitnehmer nur teilweise berufstätig sein kann, nämlich 3 bis 6 Stunden täglich, erhält er nur die Hälfte des Drittels. Natürlich sind die Rentenkassen darauf bedacht, dass jeder Antragsteller auf Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung trotzdem arbeiten soll, denn die Kassen sind leer. Weil das aber nicht möglich ist, wird der Lebensstandard erheblich eingeschränkt. Am schlimmsten trifft es die Erwerbstätigen, die noch keine fünfjährige Tätigkeit nachweisen können. Diese Personen bekommen gar keine Rente.
Wie gut ist es dann, wenn die Arbeitnehmer Berufsunfähigkeitsversicherungen abgeschlossen haben. Die LVM Versicherungen zahlen bei Krankheitsereignis ohne Besserungsaussicht monatlich eine Rente. Die Berufsunfähigkeitsversicherungen prüfen den Antrag, indem sie Einsicht in die Krankenakten bekommen; dazu erhalten sie von Antragsteller eine Genehmigung. Auch Gutachten werden zur Beurteilung hinzugezogen. Besteht keine Aussicht, dass der Erkrankte sich erholen wird, erhält er eine monatliche Rente. Diese Rente ist wesentlich höher ist, als die Rente von der gesetzlichen Rentenkasse.